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„Es ist 1937“! Wie Notenbanken den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation riskieren!

Seit Ausbruch der Finanzkrise in 2008/2009 ist der Populismus rund um den Globus  explosionsartig aufgestiegen. Bis vor dem letzten Jahrzehnt startete der einzig vergleichbare Aufstieg des Populismus in den 1920er Jahren und gipfelte im zweiten Weltkrieg. Obwohl sich der Populismus über die letzten Jahre als unvorhersehbar erwies, erhöht dieser Aufstieg zweifelsfrei die Risiken für die bestehende Weltordnung und könnte bereits in absehbarer Zeit eine große Finanzkrise mit weitreichenden Folgen für die gesamte Welt auslösen.

Allein in den letzten 15 Monaten haben wir die Abstimmung für den Brexit, die Wahl von Donald Trump und eine marktfreundliche, jedoch gegen das Establishment abstimmende Wahl in Frankreich erlebt. Innerhalb der nächsten neun Monate werden wir auch in Italien Wahlen haben, wo die Anti-Establishment-Partei „Fünf-Sterne-Bewegung“ über die letzten 14 Monate in den Umfragen Kopf an Kopf mit der regierenden „Demokratischen Partei“ lag. Ihr Anführer, Beppe Grillo, macht sich bekanntlich für den Austritt Italiens aus der Euro-Zone stark. Sollte es der Fünf-Sterne-Bewegung gelingen, über die Amtszeit ein gewisses Maß an Macht zu erlangen, wird sich das Risiko für ein großes, destabilisierendes Ereignis über den Kontinent massiv erhöhen.

Der Aufstieg des Populismus kommt nicht von ungefähr. Denn in weiten Teilen der westlichen Welt hat die arbeitende Klasse zunehmend das Gefühl, in einem korrupten System zu leben und von der herrschenden Klasse, dem Establishment, abgehängt und zurückgelassen zu werden.

Diese Wahrnehmung hat sehr viel mehr mit der Politik der Notenbanker zu tun, als Sie vielleicht glauben. Was wir in den USA, Europa oder Japan sehen, ist vergleichbar zu dem, was im Römischen Reich geschah, nachdem es damit begann, seine Währung zu entwerten. Sämtliche Weltregierungen und Zentralbanken teilen eine gemeinsame Philosophie, die ihre Politik vorantreibt. Sie glauben, dass man wirtschaftliche Aktivität erzeugt, indem man Geld druckt, um die Nachfrage zu stimulieren (es ist einerseits natürlich wahr, in ähnlicher Weise,  wie auch ein Geldfälscher eine lokale Wirtschaft kurzzeitig stimulieren kann). Durch das Aufblasen von Vermögenspreisen sollte ein „Reichtums-Effekt“ erzeugt werden, der die Menschen ermutigt, Kredite aufzunehmen und Ausgaben zu erhöhen.

Was die Notenbanker komplett ignorieren, ist, dass die Art und Weise, wie eine Gesellschaft (oder Person) reich und wohlhabend wird, dadurch entsteht, indem sie mehr produziert als konsumiert und die Differenz anspart. Diese Ersparnisse sind der Schlüssel zum Aufbau von Kapital. Ohne Kapital ist man auf den Lebensunterhalt reduziert und bleibt im „Hamsterrad“ gefangen. Die Notenbanker glauben, dass durch Inflationierung Reichtum entsteht. Doch was sie in Wahrheit tun, ist, Kapital zu zerstören. Wird der Wert der Währung über das Drucken Billionen zusätzlicher Währungseinheiten zerstört, werden die Menschen davor abgehalten, zu sparen. Und wenn Menschen nicht sparen, können sie kein Kapital aufbauen und der Teufelskreis setzt sich fort. Deshalb sind Notenbanker in jeglicher Hinsicht der Feind des durchschnittlichen Bürgers. Was sie tun, ist destruktiv für die gesamte Gesellschaft. Denn sie haben nicht nur Null- sondern sogar Negativzinsen eingeführt.

Die Stagnation der Löhne, die fehlende Möglichkeit, Kapital aufzubauen und immer mehr Gesetze und Verordnungen, die das instabile Finanzsystem vor dem Zusammenbruch schützen sollen, führen dazu, dass viele Menschen den Eindruck bekommen, zunehmend weniger Kontrolle über ihr persönliches Schicksal zu haben. Sie glauben, dass der Staat, die Politik, Alah, oder wer auch immer für sie sorgen wird. Eine solche Denkweise war bisher typisch für Menschen in rückständigen Regionen, aber nicht für die westliche Zivilisation.

 

Beweis für das Versagen der Geldpolitik – dieser Chart sagt alles!

Seit Ausbruch der Finanzkrise haben die Notenbanken die Zinsen auf das niedrigste Niveau seit 5.000 Jahren aufgezeichneter Geschichte gesenkt. Und sie haben dafür gesorgt, dass  Staatsanleihen im Wert von Billionen Dollar zu negativen Renditen notieren. Natürlich könnte das in einem freien Markt niemals passieren. Es ist nur möglich durch eine  koordinierte und beispiellose Manipulation der wichtigsten Notenbanken. Negative Zinsen galten bislang als unvorstellbar, doch in der bizarren Welt der Notenbanker wurden sie eingeführt.

Wie bereits erwähnt, wird Kapital durch Ersparnisse erzeugt. Doch negative Zinsen, die wie eine direkte Besteuerung auf Ersparnisse eingesetzt werden, zwingen die Menschen dazu, alle möglichen idiotischen Spekulationen einzugehen, um der schleichenden Enteignung zu entkommen. Sie jagen letztendlich den Blasen hinterher, die das „Funny Money“ der Notenbanker immer weiter aufbläht.

Fed-Chefin Janet Yellen glaubt offenbar fest daran, dass der Plan ihres Vorgängers Bernanke reibungslos aufgehen würde. Dieser sagte: „Höhere Aktienkurse werden den Wohlstand der Verbraucher steigern und das Vertrauen erhöhen, was auch die Ausgaben antreiben kann. Erhöhte Ausgaben werden zu höheren Einkommen und Gewinnen führen, die in einem tugendhaften Kreislauf die wirtschaftliche Expansion weiter unterstützen werden“.

Das klingt in der Theorie zwar gut, doch kein Chart zeigt besser, wie dieser Plan versagt hat:

 

Machen wir uns nichts vor. Die Aktienmärkte sind seit 2009 ein „One-Way-Ticket“ in die Stratosphäre. Und Stratosphären-hohe Preise sind der typische Vorbote eines Crashs. Die Deutsche Bank hat gerade erst eine Analyse veröffentlicht, die einen gleich gewichteten Index von 15 Bond- und Aktienmärkten entwickelter Länder zeigt, zurückgehend bis zum Jahre 1800. Das Ergebnis ist erstaunlich. Dieser Index zeigt, dass Aktien und Bonds in den letzten 217 Jahren noch nie so teuer waren als heute – und zwar mit weitem Abstand.

Null- und Negativzinsen sowie die Geldschöpfung aus dem Nichts, führen zu einer schleichenden Zerstörung der Gesellschaft. Je mehr Geld und Kredit erzeugt wird, desto stärker werden die Ungleichgewichte, und zwar solange, bis das das tolerierbare Ausmaß überschritten ist.

„Hedge Fund King“ Ray Dalio: „Es ist das Jahr 1937“!

Ray Dalio managt mehr als 160 Milliarden Dollar bei Bridgewater Associates, dem weltgrößten Hedgefonds. Der „Hedge Fund King“ steht nicht ohne Grund an der Spitze der Wall Street. Denn er hat eine Fähigkeit, die andere nicht haben. Er kann massive Bedrohungen und Chancen frühzeitig erkennen. Er sagte etwa folgerichtig voraus, dass die U.S. Häuserblase in 2007 platzen wird. Er sagte auch, dass sich die Krise in den Bankensektor ausbreiten würde. Er stand mit seiner Meinung weitgehend allein da. Doch noch im selben Jahr implodierte der Bankensektor.

Im letzten Monat kam Dalio mit seiner bislang ernstesten Warnung heraus und verglich das aktuelle politische Klima in den USA mit 1937, als Hitler die Deutschen auf den zweiten Weltkrieg vorbereitete.

Über LinkedIn schrieb Dalio unter anderem: „Ich glaube, dass a) die meisten Realitäten wieder und wieder in leicht abgeänderter Form passieren, b) gute Prinzipien wirksame Wege sind, um mit den Realitäten umzugehen, und c) Politik wahrscheinlich eine größere Rolle in der Beeinflussung der Märkte spielen wird, als wir es jemals zuvor erlebt haben, aber in einer Weise, die dem Jahre 1937 weitgehend ähnlich ist.

Aus Gründen, die zuvor in „Populismus“ (ein 61-seitiger Report, erstellt von Bridgewater) erklärt wurden, wirkt es für mich so, dass wir wirtschaftlich und sozial in einer Weise geteilt und belastet sind, die weitgehend analog zu 1937 ist. Während solcher Zeiten steigern sich Konflikte (sowohl intern und extern), Populismus breitet sich aus, Demokratien sind gefährdet und es kann zu Kriegen kommen. Ich kann nicht sagen, wie schlimm es diesmal kommen wird. Ich beobachte als Wegweiser, wie man mit Konflikten umgeht, und ich bin nicht gerade ermutigt… Konflikte haben sich nun bis zu einem Punkt verschärft, an dem der Kampf auf Leben und Tod wahrscheinlicher ist als Versöhnung“.

Dalio glaubt, dass die US-Wirtschaftsdaten nicht die Realität widerspiegeln, sondern die tatsächliche Tiefe der Spaltung verdecken. Einigen wenigen gehe es außerordentlich gut, während es anderen schrecklich schlecht ginge. Angesichts der größten Kluft in Vermögen und Einkommen seit den 1930er Jahren, betrachtet Dalio die Rekordhochs an den Aktienmärkten, das BIP-Wachstum und die Arbeitslosenquote als „Schwindel“.

Dalio warnt nicht nur, er hat auch einen Rat: Jeder Investor sollte Gold besitzen. „Wenn Sie keine 5-10% ihrer Assets in Gold als Sicherheit haben, raten wir Ihnen, nochmals darüber nachzudenken“, schrieb der „Hedge Fund King“ Anfang des Monats.

 

„Zentralbank-Fehler“ als einzig verbleibendes und größtes Risiko!

Die täglichen Headlines sind immer die gleichen. Die Märkte zeigen sich von allen Ereignissen völlig unbeeindruckt. Nordkorea? Achselzucken. Hurrikans? Achselzucken. Terrorattacken? Achselzucken. Rekordhohe Selbstgefälligkeit im Markt? Achselzucken. Rekordhohe Bewertungen? Achselzucken. Das gelähmte Washington unter Donald Trump? Achselzucken. Was auch immer passiert, die Aktienmärkte klettern von einem Rekordhoch zum nächsten. Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Allein seit Anfang dieses Jahres haben Notenbanken Aktien und Anleihen im Wert von 1,96 Billionen Dollar aufgekauft, so viel wie noch nie zuvor in einem solchen Zeitraum.

Seit der Lehman-Pleite sind die Bilanzen der wichtigsten Notenbanken somit bereits um 11,26 Billionen Dollar auf 15,6 Billionen Dollar angestiegen. Wir bewegen uns weiterhin in einem Umfeld, in dem die Krisenpolitik der Notenbanker (QE, Null- und Negativzinsen), die ursprünglich als Notfallmaßnahme gedacht war, zum dauerhaften Zustand geworden ist. Es ist ein paradoxer Gedanke: Die Notenbanker glaubten, sie müssten Marktgesetze aussetzen, um das normale Funktionieren der Märkte wiederherzustellen.

Die Folge ist, dass sich die Märkte durch die Auslagerung der Verantwortung an die Notenbanken, auf exogene Schocks umgehend zu reagieren, von ihrer traditionellen Pflicht, Risiken zu bewerten, selbst befreit haben. Das bedeutet, dass der so genannte „Zentralbank-Fehler“ das einzige verbliebene Risiko für die Märkte ist. Denn – und das ist der springende Punkt – wenn Zentralbanken diejenigen sind, die sämtliche Risiken aus den Märkten nehmen, dann ist nichts riskanter als ein Fehler durch eben diese Zentralbanken.

Das Problem: Wenn man zu lange wartet, um die Krisen-Ära Politik zu ersetzen, wird eine weitere Krise unausweichlich folgen. Denn die sozialen und politischen Implikationen der Notenbank-Aktionen können noch wesentlich gefährlicher sein, als die finanziellen – auch für die Existenz der Notenbanken selbst.

Albert Edwards, renommierter Anlagestratege der Societe General, sieht aufgrund der wachsenden Ungleichheit infolge dieser unverantwortlichen Geldpolitik eine bevorstehende Revolte gegen die Zentralbanker: „Während die Politik im Westen seit einem Jahrzehnt wirtschaftlicher Krise und Stagnation umhertaumelt, steigen die Asset-Preise weiterhin auf dem Rücken anhaltend rapiden Wachstums in QE. In einem Zeitalter „radikaler Unsicherheit“, wie lange wird es dauern, ehe wütende Bürger, müde, ein impotentes politisches System für ihre Leiden zu beschuldigen, sich den Hauptschuldigen für ihre Armut zuwenden – nicht gewählten und nahezu unverantwortlichen Zentralbankern? Ich erwarte, dass die Unabhängigkeit der Zentralbanken das nächste Opfer der gegenwärtigen politischen Unruhen sein wird (und auch sein sollte)“.

Notenbanker in der Sackgasse – das sind die dramatischen Konsequenzen! 

Wir nähern uns vor diesem Hintergrund dem Punkt, an dem die Fed und EZB einen aggressiveren Kurs zur „Normalisierung“ ihrer Politik einschlagen wollen. Es wird unweigerlich zu einem Fehler kommen. Schließlich ist das, was die Notenbanker vorhaben, zuvor noch nie versucht worden. Null-, Negativzins und QE unterdrücken die Markt-Volatilität auf zwei Arten: Erstens aktiv (durch Billionen in Asset-Aufkäufen) und zweitens passiv (durch die Ermutigung von Investoren an den Rückkopplungs-Schleifen teilzunehmen, die einseitige Märkte erzeugen = „Buy The Dip“). Wenn diese Politik also zurückgefahren wird, wird dieser Normalisierungseffekt die Volatilität steil ansteigen lassen. Und dann werden Investoren die bittere Erfahrung machen, dass sie das Preisrisiko nicht mehr länger an die Notenbanken „outsourcen“ können.

Die Notenbanker haben sich in eine nahezu ausweglose Lage hineinmanövriert. Denn selbst  eine kleine Anhebung der Zinsen ist beispielsweise eine lebensgefährliche Bedrohung für den US-Haushalt. Die US-Regierung benötigt derzeit mehr als 400 Milliarden Dollar von ihren Steuerzahlern, nur um die Zinsen für ihre Schulden zu zahlen. Die Steuereinnahmen belaufen sich auf gerade einmal knapp über 2 Billionen Dollar. Bei einem Anstieg um 1% würde die Regierung mehr als 600 Milliarden Dollar benötigen, um ihre Zinsen zu zahlen. Bei 2% wären es mehr als 800 Milliarden Dollar. Bei 3% mehr als 1 Billion Dollar und bei 4% wären es 1,2 Billionen Dollar oder über die Hälfte der gesamten Steuereinnahmen des Landes. Und das wie bereits erwähnt nur, um die Zinsen zu bezahlen.

Das bedeutet: Um eine Normalisierung der Geldpolitik zu erreichen, müssten die Zinsen (laut Alan Greenspan) auf den langfristigen Durchschnitt von 5% steigen. Angesichts der Tatsache, dass alleine die Staatsverschuldung in den USA bei mehr als 20 Billionen Dollar liegt und jährlich um etwa 1 Billion Dollar wächst,  wird schnell klar, dass nichts von alledem nachhaltig sein kann.

Europa: Warum die Druckerpresse weiterlaufen wird!

Leider sieht die Lage in Europa nicht besser aus. Italien etwa ist mit 2,3 Billionen Euro eines der höchst verschuldeten Länder der Welt. Bedenkt man, dass der Staatsanteil an der Wirtschaftsleistung bei rund 50% liegt (und der produktive und besteuerbare Teil der Wirtschaft nur die Hälfte der Wirtschaft ausmacht), offenbart sich der hoffnungslose Bankrott des Landes. Trotzdem notieren italienische Staatsanleihen zu rekordniedrigen Renditen. Anleihen im Wert von über 1 Billion Euro notieren sogar zu negativen Renditen. Das ist nur möglich in einer Phantasiewelt, die von Notenbankern kreiert wird. Wie Sie wissen, druckt die EZB permanent Geld, um in erster Linie italienische Staatsanleihen zu kaufen. Laut einer jüngsten Studie, haben die EZB und italienische Banken seit 2008 mehr als 88% aller italienischen Staatsschulden aufgekauft.

Das bedeutet: Das Finanzsystem Italiens hängt komplett am Tropf der Gelddruck-Maschine der EZB. Sobald die EZB die Käufe der italienischen Staatsanleihen stoppt, wer sollte dann einspringen? Richtig, die Antwort ist Niemand! In diesem Fall würden die Zinsen, die der italienische Staat für seine Schulden zu zahlen hat, um das Vielfache explodieren, was voraussichtlich den Bankrott des Landes bedeuten würde. Deshalb druckt Draghi weiterhin 60 Milliarden Euro frisches Geld, um Schulden der Eurostaaten aufzukaufen – und zwar Monat für Monat.

Wie die Financial Times kritisiert, werden europaweit Kredite an so genannte „Zombiefirmen“ ausgegeben, die nur dank niedrigster Zinsen überleben könnten, jedoch bei steigenden Zinsen umgehend bankrott wären, samt ihrer Lieferketten und Investoren. Allein in Deutschland gebe es 17.702 dieser Unternehmen, unproduktive Schrottfirmen, die einen unheilvollen Pakt mit den Banken eingegangen seien, der von der EZB gedeckt werde.

Fazit

Wir müssen uns die Frage stellen, wie die Notenbanker reagieren, wenn die nächste Rezession eintritt. Über die letzten 167 Jahre hatten wir 34 Phasen der Expansion und 33 Rezessionen. So wie auf die Nacht der Tag folgt, ist es sicher, dass die nächste Rezession kommt. Startet morgen die nächste Krise, gehen wir in diese mit Null-/Negativzinsen und aufgeblähte Notenbank-Bilanzen hinein, da die Notenbanker ihre Notfallmaßnahmen zum permanenten Ausnahmezustand machten.

Mit einfachen Worten, sehe ich nur zwei Möglichkeiten: Entweder, der permanente Ausnahmezustand wird bis ins Unendliche ausgeweitet (was die Bank of Japan offensichtlich bereits tut) – dann werden die politischen und sozialen Folgen schwerwiegend und katastrophal sein. Oder, es kommt infolge einer Straffungspolitik zum „Centralbank-Mistake“ wie etwa in 1929, wo die Zinsanhebungen der Fed einen deflationären Crash auslösten. Die gefährlichste von den Notenbankern mitbeeinflusste Entwicklung, die wir beobachten können, ist bislang weniger finanzieller Natur, sondern politscher und sozialer – nämlich der Auftrieb des Populismus.

Das alles zeigt, welche immens hohen Risiken durch die unverantwortliche Politik der Zentralbanker über die letzten knapp zehn Jahre geschaffen wurden.

Wir müssen davon ausgehen, dass es zu einem „Zentralbank-Fehler“ kommen wird. Es besteht das Risiko einer wirtschaftlichen Depression und Währungs-Inflation (möglicherweise Hyperinflation beziehungsweise Stagflation). Diese Dinge resultieren in der Regel in einem aufgeblähten Regierungs-Apparat, eingeschränkter Freiheit und schrumpfendem Wohlstand.

Mein Rat an Sie:

  • Setzen Sie auf physisches Gold. Es ist die ultimative Versicherung gegen politische und finanzielle Risiken. Es hat seit Jahrtausenden jegliche Krise überdauert. Es wird seinen Wert auch über die nächste Krise behalten.
  • Menschen kaufen dann Gold, wenn Sie sich Sorgen machen – über die Wirtschaft, das Finanzsystem oder den neuen Präsidenten. Bricht Chaos an den Märkten aus, wird der Goldpreis sprunghaft steigen. Mit ausgewählten Goldminen-Aktien werden Sie vielfach höhere Gewinne einfahren. Im letzten Gold-Bullenmarkt stieg die durchschnittliche Goldaktie um 600%, einige um 1.000% und mehr. Setzen Sie deshalb auf die im CompanyMaker favorisierten Minenwerte.
  • Meiden Sie Geldwerte (Anleihen, Schuldverschreibungen, Lebensversicherungen, Sparverträge, Sicht- und Spareinlagen über 100.000 Euro, Riester etc.) und setzen Sie stattdessen auf Sachwerte wie Wohnimmobilien.
  • Das German Real Estate ETI ist über drei Jahren auf dem Markt und liefert seit Emission mit +6,81% p.a. eine ausgezeichnete Performance ab. Das Folgeprodukt mit Investitions-Schwerpunkt in aufstrebenden Regionen Ostdeutschlands soll noch in diesem Jahr aufgelegt werden. Registrieren Sie sich auf der Seite www.german-real-estate-eti.de für den Newsletter oder senden Sie eine E-Mail an info@sachwertcapital.de, so dass Sie frühzeitig über den Zeichnungsbeginn informiert werden können.
  • Halten Sie mehr Cash als üblich. Damit vermeiden Sie große Verluste wenn der Markt einbricht und bleiben flexibel, um qualitativ starke Unternehmen dann zu kaufen, wenn die Bewertungen wieder günstig sind.
  • Setzen Sie auf Boom & Bust-Zyklen, die unabhängig von der Notenbank-Politik ihren Verlauf nehmen. Insbesondere der Uransektor bietet nach mehr als 12 Jahren zermürbendem Bärenmarkt die Gelegenheit für explosive Gewinne wie in keinem anderen Sektor. Im letzten Boom-Zyklus lieferte die schlechteste Uranaktie eine ver20-fachung im Kurs – die beste Uranaktie (Paladin Resources) explodierte um mehr als 100.000 Prozent. Alles, was Sie über Uranmarkt und die aussichtsreichsten Uran-Aktien wissen müssen, erfahren Sie im CompanyMaker.

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Viele Grüße

Viele Grüße

Ihr Uli Pfauntsch

www.companymaker.de / www.investman.de

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Über den Autor

Chefredakteur CompanyMaker, Spezialgebiet Gold, Silber, Minenwerte, Öl & Gas, Wachstum.

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