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Schmutziges Geheimnis der Notenbanker: Warum Gold vor historischem Boom-Zyklus steht!

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Das entscheidende Argument für den Besitz von Gold besteht aus nur zwei Worten: NEGATIVE ZINSEN!

In Japan beispielsweise, wo die Zinsen für rund zwei Drittel aller Staatsanleihen im negativen Bereich notieren, bezahlen Sparer für das „Privileg“, einer bankrotten Regierung Geld zu leihen. Am 10. März senkte die Europäische Zentralbank den negativen Einlagezins von minus 0,3 auf minus 0,4 Prozent und wird das Anleiheaufkaufprogramm von 60 Milliarden Euro auf 80 Milliarden Euro ausweiten.

Die Zentralbanken von Japan, Schweden, Dänemark und Schweiz, haben ihre Leitzinsen ebenfalls in den negativen Bereich gedrückt. Weltweit notieren inzwischen mehr als 30 Prozent aller Staatsanleihen zu negativen Zinsen.

Es ist ein dreifacher Schwindel:

  • Erstens, sind die Billionen an Währungseinheiten, die von den Notenbanken für den Kauf von Anleihen in das Finanzsystem gepumpt werden, wertlos.
  • Zweitens, ist der Schuldner insolvent.
  • Drittens, sind die Zinsen bei weniger als Null.

Nicht nur die Käufer dieser Anleihen müssen dafür bezahlen, den Regierungen Geld zu leihen – belastet wird auch jeder andere Sparer, der ein Bankkonto besitzt.

Es ist die Perversion von Sparen, die Perversion von Marktwirtschaft und die Perversion von Zukunftsplanung.

Nach der globalen Schuldenexplosion seit Ausbruch der Finanzkrise, ist den Zentralbankern bewusst, dass ein Ende des Kreditzyklus unweigerlich in eine Rezession oder Depression führt. Die paradoxe Schlussfolgerung der politischen Entscheidungsträger lautet: „Wenn die Schuldner nicht noch mehr Schulden aufnehmen, stürzt uns das gesamte Kartenhaus zusammen“.

Der fatale Irrtum: In einer endlichen Welt kann es keine unendliche Geld- und Kreditschöpfung geben. Negativzinsen sind nichts anderes als die letzte, verzweifelte Maßnahme, den Kreditzyklus bis zum unvermeidlichen Ende künstlich am Leben zu erhalten. Es ist ein verrücktes, außer Kontrolle geratenes System auf Kollisionskurs.

USA am „Point Of No Return“, neue Subprime-Autokredit-Blase! 

Wer glaubt, im US-Dollar den sicheren Hafen zu finden, sollte nochmals genau nachdenken: Es ist kein Geheimnis, dass die US-Staatsverschuldung zuletzt auf ein neues Rekordhoch von über 19 Billionen Dollar explodierte. Was kaum jemand weiß: Wie aus der jüngsten Refinanzierungs-Studie von Standard & Poors hervorgeht, werden zwischen diesem Jahr und 2020, U.S. Unternehmensanleihen über die Rekordsumme von 4,1 Billionen Dollar zur Rückzahlung fällig. Das entspricht 43 Prozent der weltweit 9,5 Billionen Dollar Schulden, die bis dahin fällig werden. Laut der Studie machen die auf „Spekulativ“ eingestuften Anleihen 32 Prozent der Gesamtsumme aus. Es ist keine Überraschung, dass die höchste Verwundbarkeit für den Öl- und Gassektor erwartet wird.

Das noch größere Problem ist die strukturelle Schwäche der U.S. Wirtschaft. Seit vielen Jahren stagnieren oder schrumpfen die Reallöhne. Das zwingt die U.S. Verbraucher, um ihren Lebensstandard zu erhalten, zu immer höheren Schulden.

So hat etwa die Summe der ausstehenden Autokredite erstmals die Summe von 1 Billion Dollar überschritten. Letztes Jahr wurden 17,5 Millionen Autos in den USA verkauft – ein Allzeit-Rekord. Finanziert werden diese Käufe mit geliehenem Geld. Im zweiten Quartal 2015 wurden satte 86 Prozent aller Neuwagenverkäufe über Kredit finanziert. Jeder Käufer eines neuen Autos leiht sich durchschnittlich 27.700 Dollar – mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 66 Monaten.

Auto Loans

Nie war es so billig, an Geld für ein neues Auto zu kommen. Ähnlich wie in 2007/2008 zur Subprime-Immobilienkrise, erhalten auch diejenigen Autokredite, die es sich nicht leisten können. Bereits im Januar stiegen die Ausfallraten mit 4,7 Prozent auf ein 6-Jahreshoch.

Fakt ist: Ein Ende des billigen Geldes würde die Auto-Subprime-Blase, die Unternehmens-Anleihe-Blase und die U.S. Staatsschulden-Blase umgehend zum Platzen bringen. Angesichts der rekordhohen Verschuldungs-Levels von Staat, Unternehmen und Verbrauchern, ist die Fed längst am „Point Of No Return“. Das schmutzige Geheimnis von Fed-Chefin Janet Yellen ist, dass eine Rückkehr zu einer normalisierten Zinspolitik niemals kommen wird.

Meine Prognose: Sollte die U.S. Wirtschaft in eine Rezession abrutschen, wird die U.S. Regierung mit noch drastischeren Maßnahmen antworten. Sie wird früher oder später Billionen zusätzlicher Dollars in den Markt drücken oder sogar negative Zinsen einführen, wie es Japan und Europa vorgemacht haben. Ob nun Donald Trump oder Hillary Clinton der nächste Präsident sein wird – die Amerikaner müssen sich auf schwierige Zeiten einstellen.

Gold-Boom-Zyklus noch am Anfang!

Gold 6 Monate

Mit dem exzessivem  Gelddrucken und Negativzinsen haben sich die Notenbanken in eine Sackgasse manövriert. Angesichts des globalen, irreparablen Schuldenproblems, muss Gold gegenüber sämtlichen Fiat (ungedeckten) Zentralbank-Währungen zwangsläufig aufwerten.

Was den Wohlstand vielleicht am stärksten bedroht, sind rücksichtslose Regierungen. Die gezielte Vernichtung des Geldwertes, die zunehmende Beschränkung von Bargeld-Transaktionen und die Verpfändung der deutschen Geldvermögen zur gemeinsamen europäischen Einlagensicherung, erscheinen immer mehr Menschen als massive Eingriffe in die persönlichen Freiheitsrechte.

Deshalb ist Gold nicht nur ein Instrument, um über die Spekulation auf höhere Preise zu profitieren. Die noch viel wichtigere Funktion ist die Sicherung der persönlichen Freiheit. Anders, als digitales Zentralbank-Geld auf einem Bankkonto, kann Gold nicht einfach konfisziert, eingefroren oder entwertet werden. Es ist ein Stück Freiheit, Anonymität und Schutz in einer Welt voller gieriger und skrupelloser Beamter und Bürokraten.

Gold kennt kein Gläubiger/Schuldner-Verhältnis. Das Ausfallrisiko liegt bei null. Seit mehr als 5.000 Jahren ist Gold bewährtes Wertaufbewahrungsmittel und hat seitdem alle Krisen dieser Welt unbeschadet überstanden. Es ist die stabilste Währung aller Zeiten. Anders als bei Papiergeld, kann die Regierung den Wert des Goldes nicht gezielt zerstören.

Seit Jahresbeginn ist Gold bei aktuell 1.268 Dollar rund 19 Prozent im Plus. Der Amex-Gold-Bugs-Index, der die größten Minen-Produzenten abbildet, ist seit dem Januar-Tief um circa 80 Prozent gestiegen. Das zeigt die enorme Hebelwirkung der Goldminen-Aktien. Ein Anstieg von Gold um 10 Prozent, kann die Kurse der Minen um 30%, 40%, 50% oder mehr nach oben katapultieren. Was den Minen-Sektor auch jetzt noch attraktiv macht: Über die letzten Jahre haben die Minenproduzenten ihre Bilanzen bereinigt und massiv Kosten gesenkt.

Gold Bugs 5 Jahre

(Amex Gold Bugs Index 5 Jahre)

Wir sollten bedenken, dass der Gold-Bugs-Index von über 600 Punkten kommt und bis Januar auf knapp unter 100 Punkte im Tief abstürzte. Es war eine brutale Marktbereinigung, die bei zahlreichen Minenwerten für absurde Bewertungen sorgte, wie sie im Leben wahrscheinlich nur einmal zustandekommen. Wer vergleichbare Boom & Bust-Zyklen in der Vergangenheit miterleben durfte, weiß, dass uns die größten Gewinne im Bullenmarkt erst noch bevorstehen.

Ein bestimmter Goldproduzent dürfte bereits im laufenden Quartal mit einem spektakulären Gewinnsprung aufwarten, der die derzeitige Bewertung ad absurdum führt.

Nach +400% mit der Aktie von Harmony Gold, erfahren Sie im folgenden, kostenlosen Beitrag alles über die aktuelle Mega-Turnaround-Story im Minensektor:

 

http://investman.de/mega-turnaround-story-goldproduzent-vor-kursvervielfachung/

 

Viele Grüße

Ihr Uli Pfauntsch

Chefredakteur www.companymaker.de / www.investman.de

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Über den Autor

Chefredakteur CompanyMaker, Spezialgebiet Gold, Silber, Minenwerte, Öl & Gas, Wachstum.

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