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Markt schluckt Saudi-Köder: Warum Sie am oder vor dem 17. April Öl kaufen sollten!

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Am vergangenen Freitag fielen die Ölpreise um mehr als 4 Prozent, nachdem der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman in einem Interview zu Bloomberg sagte, dass sein Land die Produktion nur dann einfrieren wird, wenn der Iran und andere wichtige Produzenten das Gleiche tun. Der Iran wird zwar den Gesprächen teilnehmen, hatte aber eine Begrenzung seines Öl-Angebots bereits im Vorfeld kategorisch ausgeschlossen.

 

US-Öl WTI 6 Monate

US-Öl WTI 6 Monate

 

Schon vor den Saudi-Kommentaren am Freitag, waren die Zweifel über das bevorstehende Meeting in Doha groß. Jeder mir bekannte Analyst oder Ölmarkt-Experte hatte die Position vertreten, dass selbst eine Einigung auf ein Einfrieren der Produktion auf den (rekordhohen) Januar-Levels ohne den Iran völlig bedeutungslos sei.

Angesichts der ohnehin niedrigen Erwartungshaltung im Markt bezüglich des Doha-Meetings, war die Ölpreis-Reaktion auf den Kommentar des saudischen Prinzen eher ungewöhnlich. Offensichtlich sollte Öl gezielt nach unten geredet werden –  und die Akteure am Terminmarkt haben den Köder geschluckt.

Laut aktuellen Daten der CFTD, verzeichneten die Short-Positionen auf WTI in der Woche zum 29. Februar den stärksten Anstieg seit November. Die bärischen Wetten erhöhten sich um 11.167 Kontrakte oder 17% auf 75.598 Positionen. In der Woche zuvor lagen die Short-Positionen auf einem Neunmonatstief. Die bullishen Wetten reduzierten sich um nur 3.647 auf 296.614 Kontrakte. Die Netto-Long-Position nahm um 6,3 Prozent auf 221.016 Kontrakte ab.

Das bedeutet: Der Ölmarkt wird derzeit ausschließlich durch neue Short-Positionen dominiert, die in den Markt kommen, jedoch nicht durch die Liquidation von Long-Positionen.

U.S. Produktion vor Absturz über die Klippe

Wie Baker Hughes am Freitag veröffentlichte, ist die Anzahl der Öl- und Gas-Bohrtürme in der letzten Woche um weitere 14 auf ein neues Allzeit-Tief von 450 gesunken. Es ist genau das, was die Saudis sehen wollen. Gleichzeitig soll eine Ölpreis-Rallye in der kritischen April-Phase, wenn die Banken die Kreditlinien der U.S. Produzenten überprüfen, um jeden Preis verhindert werden.

Wie sich am tiefsten U.S. Rig-Count seit Beginn des Ölzeitalters zeigt, haben die Produzenten zum Großteil kapituliert. Angesichts einer durchschnittlichen Schrumpfungsrate von circa 60 Prozent in den ersten 12 Monaten, werden bei weitem nicht genug neue Shale-Wells gebohrt, um den Rückgang der bestehenden Produktion auszugleichen. Wie neueste Daten von Baker Hughes und der IEA zeigen, stehen Wells, die seit Anfang 2014 gebohrt wurden, für 48 Prozent der gesamten U.S. Produktion. Mit einem Rig-Count auf Allzeittief, der von Woche zu Woche weiter sinkt, wird sich der U.S. Produktionsrückgang unweigerlich beschleunigen.

Der Marktforscher Spring Rock Genscape erwartet für dieses Jahr einen durchschnittlichen Rückgang der U.S. Produktion von 770.000 bpd gegenüber 2015 und sieht die 2016er Exit-Rate 1,1 Millionen bpd unter der 2015er Exit-Rate. Das ist etwa 600.000 bpd unter der jüngsten Prognose der EIA.

Rückgang der internationalen Produktion

Die niedrigen Ölpreise zwingen auch internationale Produzenten zu beispiellosen Kapitalkürzungen, was sich inzwischen sichtbar auf die Produktion auswirkt. Die mexikanische Pemex etwa, deutete an, dass die Produktion in 2016 um 100.000 bpd zurückgeht. Gleichzeitig musste Mexiko seine nachgewiesenen Ölreserven um satte 21 Prozent nach unten korrigieren. Auch die chinesische Ölproduktion wird dieses Jahr voraussichtlich um 3 bis 5 Prozent sinken. Deutliche Produktionsrückgänge verzeichnen außerdem die Nordsee, Aserbaidschan, Kolumbien und eine Reihe von kleineren Ländern.

Alles deutet darauf hin, dass die Nicht-Opec-Produktion in diesem Jahr um mindestens 1 Million Barrel schrumpfen wird. Gleichzeitig ist es unwahrscheinlich, dass die Opec ihre Produktion in 2016 um durchschnittlich mehr als 500.000 bopd steigern wird. Wenn die globale Nachfrage – konservativ geschätzt – dieses Jahr um 1,2 Millionen bopd steigt, dann verknappt sich das globale Angebot um 1,7 Millionen bpd. Deshalb sind wir von einer Bereinigung des Ölmarktes deutlich weniger weit entfernt, als die negative Berichterstattung auf CNBC, Bloomberg und anderen Finanzmedien suggeriert.

Und je länger die Ölpreise noch bei unter 40 Dollar pro Barrel notierten, desto stärker wird das Angebotsdefizit in 2017 und darüber hinaus ausfallen.

Fazit / Strategie

Der Rückgang in den Ölpreisen seit den Saudi-Kommentaren von Freitag hatte nicht das Geringste mit Angebot und Nachfrage zu tun. Short-Seller bringen sich in Position, um auf einen negativen Ausgang des Doha-Meetings am 17. April zu setzen. Nach dem Motto, „Buy the Rumor, Sell The Fact“, ist erfahrungsgemäß zu erwarten, dass zu diesem Zeitpunkt die Eindeckung der Short-Positionen startet. Deshalb sollten Sie dieses Zeitfenster nutzen, um sich auf der Long-Seite im Öl zu positionieren.

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Uli Pfauntsch

 

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Ihr Uli Pfauntsch

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Über den Autor

Chefredakteur CompanyMaker, Spezialgebiet Gold, Silber, Minenwerte, Öl & Gas, Wachstum.

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