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Gold + Silber: Warum ich noch nie so bullish war!

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

„Bullenmärkte werden im Pessimismus geboren, wachsen im Skeptizismus, reifen im Optimismus und sterben in der Euphorie“. Sir John Templeton.

Das Phänomen, dass die Aktienmärkte bei einem Politikwechsel im Oval Office mit steigenden Kursen reagieren, sehen wir bereits seit den 50er Jahren. Viele Menschen glauben, dass mit der neuen Regierung alles anders, alles besser wird und die Vereinigten Staaten zu einer Insel der Glücksseligkeit werden. Doch mit Trump erleben wir die verrückteste  „Honeymoon-Rallye“ aller Zeiten. Dabei hat er sein Amt noch nicht einmal angetreten. Weder hat er Steuern gesenkt, Regularien gelockert, neue Gesetze beschlossen, und schon gleich nicht hat er „America Great Again“ gemacht. Und dennoch geben ihm die Märkte einen gewaltigen Vorschuss für Dinge, die er noch nicht einmal versucht hat, in Angriff zu nehmen. Vor der Wahl waren noch viele Investoren besorgt. Es herrschte Nervosität – über die die schwache U.S. Wirtschaft und die Blasen im Finanzsystem.

Seit der Wahl von Trump scheinen alle diese Probleme vergessen zu sein. Selbst die Mitglieder im Offenmarktausschuss der Fed glauben, dass der neue Präsident für mehr Wachstum und Inflation sorgen wird. Deshalb stellten sie neben der am 14. Dezember  beschlossenen Zinsanhebung um 0,25 Prozent, drei weitere Zinsanhebungen für 2017 in Aussicht. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass die Fed im letzten Jahr um diese Zeit vier Zinsanhebungen für dieses Jahr ankündigte. Doch alles, was wir gesehen haben, war die gestrige Mini-Anhebung des Leitzinses. Trotzdem reagieren die Märkte nun so, als ob Trump das Beste wäre, was der U.S. Wirtschaft jemals passieren konnte. Der U.S. Dollar-Index ist auf den höchsten Stand seit 14 Jahren ausgebrochen, die Aktienmärkte jubeln und die Rendite der 10-jährigen U.S. Treasury hat sich seit Sommer auf aktuell 2,60 Prozent fast verdoppelt.

Wenn Aktien so steigen wie zurzeit, sollte es keine Überraschung sein, dass die Edelmetall-Preise fallen. Schließlich sind Gold und Silber der ultimative Sichere Hafen. Investoren kaufen Edelmetalle, wenn sie nervös sind – über die Wirtschaft, das Finanzsystem, oder den neuen Präsidenten. Wenn die Dinge gut erscheinen, kaufen sie weniger Gold und Silber. Und wenn Optimismus oder Euphorie in der Luft liegt, gibt es sogar Anleger, die ihre Edelmetalle verkaufen. Aus diesem Grund ist Gold in Dollar seit der Wahl von Donald Trump um bis zu  mehr als 15 Prozent gesunken.

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Gold in US-Dollar 6 Monate

 

Gefährliche Nebenwirkung von Dollar und Zinsen!

Währenddessen zeichnen sich an den internationalen Devisenmärkten heftige Verwerfungen ab. Über die letzten Jahre haben sich Unternehmen und andere private Schuldner aus den Emerging Markets mit 9,8 Billionen Dollar in US-Dollar verschuldet. Das bedeutet großes Unheil für Länder wie Brasilien, China und Russland, die statistisch die höchste Korrelation zum Dollar aufweisen. Bleibt der Dollar auf dem hohen Niveau oder steigt noch weiter, wird es dort zu massiven Kreditausfällen kommen, da die US-Dollar-Schulden nicht mehr über die viel zu schwachen Heimatwährungen gedeckt werden können.

Auch für die US-Exportwirtschaft wird die Dollar-Blase zum gewaltigen Problem. Die größten 500 US-Unternehmen erzielen 44,4 Prozent ihrer Verkäufe außerhalb der Vereinigten Staaten. Eine herbe Enttäuschung zur nächsten US-Berichtssaison ist so gut sicher. Doch in der gegenwärtig irrationalen Phase ignoriert der Markt diese negative Entwicklung (noch).

Die bei weitem größte Bedrohung für die U.S. Wirtschaft ist der steile Anstieg der US-Anleihe-Renditen. Die meisten Marktteilnehmer scheinen sich nicht darüber im Klaren zu sein, dass die Bond-Märkte der Eckpfeiler des globalen Finanzsystems sind. Platzt die Blase, wird die gesamte Wirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Denn Zinsen sind der Preis für Geld. Und steigende Zinsen erhöhen die Kosten für den Kapitaldienst. Was wir derzeit erleben, ist nichts anderes das Platzen der „Bond-Super-Bubble“ im Anfangsstadium.

Seit 2010 haben sich U.S. Unternehmen mit fast 10 Billionen Dollar am Bond-Markt verschuldet. Das sind noch 50 Prozent mehr Schulden, als sie in den sieben Jahren aufgenommen hatten, die in die Finanzkrise 2008/2009 mündeten. Laut Moodys sind die Bilanzen der U.S. Unternehmen im Verhältnis Verschuldung zu Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen noch sehr viel schwächer als vor der letzten Finanzkrise. Das macht es vielen Unternehmen schwer, höhere Zinsen zu verkraften.

Die meisten Anleger sind auf einen neuen Kreditausfall-Zyklus nicht vorbereitet. Sie glauben weiterhin, dass die Federal Reserve alles im Griff hat und Trump die Vereinigten Staaten binnen weniger Jahre  „in blühende Landschaften“ verwandeln wird. Ein fataler Trugschluss.

Big Picture für Gold bullish wie nie zuvor

Spätestens dann, wenn Trump in der dritten Januar-Woche sein Amt antritt, werden wir anstatt der „Trump Honeymoon Show“ die „Trump Reality Show“ erleben. Dann wird sich zeigen, ob die Euphorie an den Aktienmärkten gerechtfertigt war oder nicht.

In der Regel endet die Honeymoon-Rallye bereits mit der Amtsantrittsrede des Präsidenten im Oval Office. Spätestens dann, wenn klar wird, dass Trump nach der 100-Tage-Frist die hohen Erwartungen nicht erfüllt, könnten die Märkte ins Straucheln geraten. Doch angesichts der Marktverzerrungen, die sich mit dem starken Dollar und den steigenden Anleihe-Renditen abzeichnen, nehmen die Risse im globalen Finanzsystem von Tag zu Tag mehr zu.

Mit 20 Billionen Dollar ist die US-Regierung ohnehin hoffnungslos verschuldet. Wie Sie wissen plant Donald Trump, über die nächsten Jahre auf diese Verschuldung mindestens noch weitere 5 Billionen Dollar oben draufzupacken. In einer Marktsituation sinkender Anleihepreise mit ausländischen Notenbanken, die längst das Weite gesucht haben, bleibt als Käufer der US-Schulden in letzter Instanz nur noch die Federal Reserve.

Die Menschen in den USA werden irgendwann aufwachen und erkennen, dass die sogenannte „Erholung“ auf einem riesen Schwindel basiert und ihre Kaufkraft durch die Notenbank massiv verwässert wird. Die Folgen sind ein einbrechender Dollar und Inflation.

Alles deutet darauf hin, dass die Wirtschaft in einen Zyklus eintritt, der seit den 70er Jahren nicht mehr vorgekommen ist. Stagflation! Die brutale Kombination von Inflation und stagnierendem Wachstum. Es bedeutet, dass sämtliche Dinge, die Sie zum täglichen Bedarf benötigen (Nahrung, Benzin, Strom, etc.), im Preis steigen, während etwa der Wert von Bonds und Aktien sinkt. Von 1973 bis 1975 schrumpfte das US-BIP über sechs Quartale in Folge – gleichzeitig stieg der Konsumentenpreis-Index von weniger als 3 Prozent bis Ende 1974 auf mehr  als 12 Prozent. Ebenfalls verdreifachten sich die Preise für Gold, Kupfer und Öl.

Marktstrategie: Mein Appell an Sie!

Nichtsdestotrotz könnten wir über die kommenden Wochen noch eine schwierige Zeit für Gold und Minenwerte sehen. Mit der „Tax Loss Season“ befinden wir uns in der Zeit des Jahres, in der viele Investoren ihre Positionen schließen. Das könnte den Druck auf Gold und Silber, zusammen mit Minenwerten noch erhöhen. Die gute Nachricht ist, dass die Tax-Loss-Season in Kanada am 23. Dezember endet. Die letzten Handelstage dieses Jahres könnten uns deshalb einmalig günstige Einstiegsgelegenheiten bescheren. Denn ich bin absolut davon überzeugt, dass uns 2017 und die darauf folgenden Jahre einen der stärksten Gold-Bullenmärkte aller Zeiten bringen werden.

Deshalb ist dringender Appell an Sie, in diesen Zeiten nicht die Geduld zu verlieren und auf Kurs zu bleiben! Wie der Handel nach der Fed-Sitzung vom 14. Dezember zeigte, ist es praktisch unmöglich, die kurzfristigen Marktbewegungen zu timen. Aber entscheidend ist, dass wir auf den richtigen Trend setzen.

Deshalb mein Rat: Stellen Sie sich (noch) nicht gegen den Trend, indem Sie auf fallende Kurse spekulieren. Geraten Sie nicht in Panik. Und betrachten Sie tiefrote Tage im Minensektor als Möglichkeiten, um Unternehmen mit Weltklasse-Projekten zu günstigen Preisen einzusammeln. Denn es gibt keine Zweifel, dass die Minenbranche das aktuell niedrige Preisumfeld nicht übersteht: Im dritten Quartal lieferten die Goldproduzenten 2% mehr Produktion als erwartet und die AISC-Kosten lagen 5% unter den Erwartungen. Mit All-in-Kosten von durchschnittlich 900 Dollar/Unze sind die Goldproduzenten gut positioniert, um sich durch den aktuellen Sturm hindurch zu manövrieren.

Zwischenzeitlich setzt der CompanyMaker auf lukrative Gelegenheiten, die sich anderen Sektoren abzeichnen. Alles deutet darauf hin, dass mit Uran ein schlafender Riese erwacht. Die Analysten von Cantor Fitzgerald sagten zuletzt voraus, dass es an einem bestimmten Punkt zu einem „brutalen Anstieg“ in den Uranpreisen kommen werde und verwiesen dabei auf die Tatsache, dass bis zu 80 Prozent des Uranbedarfs bis 2025 noch ungedeckt sei. Die beiden CompanyMaker Uran-Favoriten, die ins brandneue Turnaround-Depot aufgenommen wurden, starteten mit jeweils 20% und 30% Plus. Beide Unternehmen besitzen einzigartige Alleinstellungsmerkmale, die schon bald für eine massive Neubewertung sorgen dürften. Läuft alles wie geplant, winken bei einer Aufhellung des Uranpreis-Umfelds Gewinne von mehreren hundert Prozent!

 

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Viele Grüße

Ihr Uli Pfauntsch

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Über den Autor

Chefredakteur CompanyMaker, Spezialgebiet Gold, Silber, Minenwerte, Öl & Gas, Wachstum.

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