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Der Geist von 1987 – warum nicht mehr viel Zeit bleibt!

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Vom Mann, der das mächtigste Amt der Welt innehat, sollte man eigentlich erwarten, dass dieser erst nachdenkt und dann redet. Bei Donald Trump ist es offensichtlich genau umgekehrt. Ihm scheint nicht bewusst zu sein, dass alles, was der US-Präsident sagt, auch Konsequenzen hat. Denken wir beispielsweise an das berüchtigte Treffen vom 9. Februar mit den Airline-Bossen zurück, als sich Trump zu seiner Steuerreform äußerte: „Es geht sehr gut voran. Wir sind weit vor dem Zeitplan. Wir werden – in sagen wir – zwei bis drei Wochen etwas verkünden, das in Bezug auf Steuern phänomenal sein wird“.

Die Märkte reagierten auf diese Ankündigung und sein gesamtes Personal war in Aufruhr und musste herausfinden, wie eine Deadline eingehalten werden soll, von der niemand etwas wusste, bevor Trump seinen Mund aufmachte.

Von Anfang an war die Sorge, dass die unbedachten und zufälligen Bemerkungen von Trump mit schlimmen Konsequenzen enden könnten. Nichtsdestotrotz sollten wir den Mainstream-Medien wie CNN nicht ihren reißerischen „Alarm“ abkaufen, wonach nun ein nukleares Armageddon auf der koreanischen Halbinsel unmittelbar bevorstehen könnte. Denn offensichtlich ist es Nordkorea gelungen, ihre altmodischen 1950er-Style-Atombomben so zu verkleinern, dass sie in den Kegel einer modernen Rakete passen. Damit geht die Wahrscheinlichkeit eines Erstschlags, ausgehend von den USA, gegen Null.

Tatsächlich warten in der Zeit von Ende August bis Oktober einige Überraschungen, die für den Markt sehr viel angsteinflößender sein könnten, als die Spannungen mit Nordkorea:

  • Vom 24. bis 26. August wird sich in Jackson Hole alles darum drehen, was die Fed und die EZB vorhaben. Wenn die zwei größten Notenbanken einen Rückzug aus der lockeren Geldpolitik in Aussicht stellen, wäre das einer der größten Einflussfaktoren für die Märkte.
  • Die zweite Bedrohung ist der kommende Showdown in Washington. Treasury Sekretär Steven Mnuchin hatte kürzlich davor gewarnt, dass die Schuldenobergrenze am 29. September erreicht sein wird. Sollten bis dahin keine Maßnahmen ergriffen werden, könnten die USA bereits am 3. Oktober zahlungsunfähig sein. Ebenfalls muss der Kongress bis 30. September einen Haushalt verabschieden, oder die Regierung wird stillgelegt, wie es in 2013 der Fall war.
  • Niemand kennt den Ausgang dieses Showdowns. Doch Fakt ist, das weder das Republikanische Haus, der Senat, noch der neue Präsident bislang irgendetwas zustande gebracht haben. Insofern besteht definitiv Grund, sich Sorgen zu machen. Nichtsdestotrotz ist nichts von diesem Risiko bislang in den Aktienmärkten eingepreist. Wie die Deutsche Bank herausfand, stieg das Angstbarometer VIX in 2011 und 2013 in den letzten 60 Tagen bis zur Schuldenobergrenze-Deadline um durchschnittlich 8 Prozent. Mit der politischen Planlosigkeit, die wir seit dem Amtsantritt von Trump erleben, erscheint die Lage weitaus unsicherer als in 2015, als der Government Shutdown gerade noch verhindert werden konnte.
  • Die Fed hält ihr Meeting am 19. und 20. September. Der Markt ist zwar skeptisch, ob die Fed die Zinsen später in diesem Jahr nochmals anheben wird, doch der geplante Abbau der auf 4,5 Billionen Dollar aufgeblähten Bilanz könnte weitaus größere Folgen haben. Es ist das Gegenteil von QE und wird folglich auch exakt die gegenteilige Wirkung auf die Märkte zeigen. Wer den Worten der Fed glaubt, wonach die Rückführung der Bilanz schonend von statten gehen wird und kaum Auswirkungen auf den Markt zeigen dürfte, ist ein Phantast.

Nordkorea ist ein Thema, das sich ohnehin nicht in einer bestimmten Marktstrategie abbilden lässt. Vermutlich gilt auch hier wie in früheren Zeiten des nuklearen Säbelrasselns das Motto, „politische Börsen haben kurze Beine“. Doch abgesehen davon zeigen sich im derzeitigen Umfeld Markt- und Sentiment-technische Merkmale, die als historisch einmalig bezeichnet werden müssen.

100% Zuversicht: Was kann hier noch schiefgehen?

Es ist nun offiziell: Investoren können schlicht und ergreifend nicht mehr bullisher werden als sie es schon sind. Der „One-Year Confindence Index“ der Yale School of Management zeigt, dass sowohl das „Smart Money“, also die institutionellen Investoren, als auch das „Dumb Money“, die Privat-Investoren, zu 100% zuversichtlich sind, dass der US-Aktienmarkt in 12 Monaten höher notieren wird als heute (die Umfrage unter den Privat-Anlegern lag genau genommen bei 98,92%). Der Index misst den Prozentsatz der Bevölkerung, die über das kommende Jahr einen Anstieg im Dow Jones erwartet.

Wenn also sowohl das „Smart Money‘“ als auch das „Dumme Geld“ der einhelligen Meinung sind, dass nichts mehr schiefgehen kann, deutet dies darauf hin, dass sich am Markt ein riskantes Gruppendenken etabliert hat. Eine derart hohe Zuversicht spricht dafür, dass die breite Masse bereits investiert ist und ihr Pulver für weitere Zukäufe weitgehend verschossen hat.

Ins gleiche Bild passt die jüngste Umfrage des AAII (American Association of Individual Investors). Demnach ist die Cash-Allokation der Privatanleger im Juli um 1,8% auf 14,5% gesunken. Das entspricht der geringsten Allokation in Cash seit Januar 2000 und somit dem niedrigsten Level seit dem Höhepunkt der Dotcom-Blase im selben Jahr. Der Juli war der 68. Monat in Folge, wo sich die Cash-Allokationen unterhalb des historischen Durchschnitts von 23,5% bewegten.

Das trockene Pulver, das die Privatanleger vorhalten, befindet sich nun auf Niveaus, die sich in der Vergangenheit stets in unmittelbarer Nähe von mittelfristigen Markt-Gipfeln gezeigt haben.

Dazu passt ebenfalls ins Bild, dass die Sparrate der Haushalte in den USA (3,8%) und Großbritannien (1,9%) auf Levels gesunken sind, die zuletzt in 2017 gesehen wurden, kurz bevor die Schuldenblase platzte und die globale Wirtschaft und das Finanzsystem vor dem Abgrund standen.

 

Dow zum 9. Mal in Folge mit Rekordhoch

Ehe Donald Trump mit seiner „Feuer und Zorn Drohung“ gegen Nordkorea für einen Rücksetzer an den Aktienmärkten sorgte, schloss der Dow Jones zum 9. Tag in Folge auf Rekordhoch. Das passierte bislang zur zwei Mal.

Das erste Mal Anfang dieses Jahres – so weit, so gut..

Und das zweite Mal in 1987. Wie wir alle wissen, ging es nicht gut aus…

Die Mär der Wall Street über die „Blowout Earnings“!

Unter einem Regime der ehrlichen Geld- und Preis-Gestaltung, nimmt der Markt gewöhnlich die Zukunft vorweg. Doch es ist keine plausible Zukunft vorstellbar, die einen 24-fachen Jahresgewinn für den S&P 500 rechtfertigt, ganz zu schweigen von einem 96fachen Jahresgewinn für den Russell 2000.

Die Wahrheit ist: Mit rund 90% der Unternehmen im S&P 500, die ihre Ergebnisse zum zweiten Quartal veröffentlichten, liegen die Gewinne über die letzten 12 Monate noch immer 1,3% niedriger, als sie es im September 2014 waren. Tatsache ist, dass sich die Unternehmensgewinne über die letzten drei Jahre nicht verbessert haben. Was wir in der Zwischenzeit gesehen haben, war kein Gewinnwachstum, sondern lediglich eine Aufblähung der Unternehmens-KGVs.

Mit 1.972 Punkten im September 2014 handelte der S&P 500 mit einem Gewinn von 106 Dollar je Aktie zu einem KGV von 17,2. Mit dem etwas geringeren Gewinn-Level, das für Juni 2017 gemeldet wurde (104,61 Dollar je Aktie), beläuft sich das Kurs/Gewinnverhältnis auf 23,8. Vor dem Hintergrund immer stärker werdender globaler Gegenwinde, dem absehbaren Ende der lockeren Geldpolitik und einer zunehmend gelähmten US-Regierungsmaschinerie stellt sich die Frage, wie die Erwartung steil ansteigender Unternehmensgewinne über die kommenden 18 Monate gerechtfertigt sein soll.

Die Wall Street prognostiziert für den S&P 500 über die 12 Monate zum 31. Dezember 2018 fast 133 Dollar in GAAP-Gewinnen. Das entspricht einem Anstieg der Unternehmensgewinne von fast 27%. Warum das kommende Jahr besser sein soll, als die Hängepartie über die letzten drei Jahre, steht in den Sternen. Mit anderen Worten: Dieses „wundersame“ Gewinnwachstum, das die Wall Street Auguren in ihrer Glaskugel zu sehen glauben, wird nicht eintreffen!

Fazit: Aktienmärkte runter, Gold & Minenwerte nach oben!

Vor dem Hintergrund einer drohenden Straffung durch die Notenbanken, dem Showdown in Washington und rekordhohen Bewertungen im Aktienmarkt und einer nie dagewesenen Selbstzufriedenheit, nutzen wir die Lage zum Aufbau einer weiteren Short-Position auf den S&P 500 für das CompanyMaker Depot Hebelprodukte & Zertifikate. Sämtliche Details zur Short-Strategie mit den zugehörigen Hebelprodukten (Put-Optionsscheinen + Knock-Outs) erfahren Sie im CompanyMaker.

Beginnen die Aktienmärkte zu kippen, werden die Spekulaten gezwungen sein, ihre Short-Positionen auf Gold einzudecken. Entscheidend im Goldpreis ist die Marke von 1.300 Dollar. Denn dort verläuft der seit 2011 intakte Abwärtstrend. Wird diese Marke nach oben durchbrochen, ist Gold „offiziell“ im Aufwärtstrend. Das dürfte die Nachfrage nach Minenwerten massiv befeuern. Dann werden wir als Gold-Investor dieselbe Erfahrung machen, wie in den vergangenen Bullenmärkten. Während des Gold-Bullenmarktes von 2000 bis 2003, stieg etwa jede Goldaktie durchschnittlich um 602 Prozent. Die besten Goldaktien konnten sich in dieser Phase weit mehr als verzehnfachen.

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Viele Grüße

Ihr Uli Pfauntsch

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Über den Autor

Chefredakteur CompanyMaker, Spezialgebiet Gold, Silber, Minenwerte, Öl & Gas, Wachstum.

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