Casino-Märkte am Abgrund – dieses Szenario erwartet uns als nächstes!

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Die meisten Anleger scheinen zu glauben, dass es sich beim Einbruch der Aktienmärkte um etwa 10% im Nachhinein betrachtet lediglich um eine kurze, schmerzlose und gesunde Korrektur handelt, der nach absehbarer Zeit neue Rekordhochs folgen werden. Zahlreiche Marktkommentaren, Fondsmanager und sonstige Experten verteilten Beruhigungspillen und rieten dem Publikum, Nerven zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen. Selbst US-Finanzminister Steven Mnuchin sah sich zu einer Stellungnahme zu den Marktturbulenzen verpflichtet: Ich bin nicht übermäßig besorgt bezüglich der Volatilität und ich glaube, dass die Fundamentaldaten stark sind“.

In der Vergangenheit waren solche Beruhigungspillen eher ein Warnsignal und ich sehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir uns derzeit in einem Top-Bildungsprozess befinden, dem weitere Ausverkaufswellen folgen. Historisch betrachtet, crashen Aktien niemals unmittelbar vom Allzeithoch. Auf eine erste, deutlichere Korrektur folgt üblicherweise eine Rally, die am bisherigen Hoch scheitert, gefolgt von einer ernsthaften Korrektur, beziehungsweise einem Bärenmarkt. Exakt dieses Muster spielte sich in 1987 ab.

Der S&P 500 erreichte im August sein Hoch bei 338 Punkten, korrigierte im September auf 308 Punkte und erholte sich bis Oktober zunächst auf knapp 330 Punkte. Auf das Scheitern am bisherigen Hoch folgte der „Schwarze Montag“, der den Index auf 216 Punkte um mehr als 30% crashen ließ.

Neben der gefährlichen Marktstruktur, die – wie sich gezeigt hat- aus obskuren Finanzproduktion wie inversen ETFs auf den VIX-Index resultiert, ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass die Fed kurz vor Ausbruch des Chaos Assets im Wert von 22 Milliarden Dollar ihrer 4,4 Billionen Dollar Bilanz in den Markt gegeben hat. Es war der größte Verkauf binnen einer Woche, seitdem das größte Geldpolitische Experiment der Geschichte mit QE1 begann. Es wird interessant zu sehen, inwieweit ein anhaltender Abbau der Bilanz einen ähnlichen Effekt auf die Aktienmärkte zeigen wird.

 

Zwei Dinge im Markt, auf die es ankommt!

Es gibt nur zwei Dinge im Markt, auf die es ab sofort ankommt: Das wichtigste ist die Rendite der 10-jährigen U.S. Staatsanleihen.

Das zweitwichtigste ist der Volatilitätsindex (VIX). Was es damit auf sich hat: Es war zunächst der Anstieg der 10-jährigen Rendite über 2,8% der den Aktienmarkt am letzten Freitag über die Klippe stieß. Infolgedessen kam es zu einem rekordhohen Anstieg der Volatilität (VIX 50 Punkte im Hoch), der dafür sorgte, dass mehrere obskure Short-Vola-Produkte in Feuer und Rauch aufgingen, etwa der VelocityShares Daily Inverse VIX Short-Term ETN (XIV) und der ProShares Short VIX Short-Term Futures ETF (SVXY):

Der von der Credit Suisse aufgelegte XIV: Anleger, die vor wenigen Tagen noch mehr als 140 Dollar pro Anteil zahlten, bekommen nun noch 5,49 Dollar je Anteil… Glückwunsch! 

Obwohl es sich in den betroffenen Papieren um „kleinere“ Schieflagen über schätzungsweise 3-4 Milliarden Dollar handelte, sorgte die Angst vor einem Domino-Effekt für den stärksten Punkteverlust im Dow aller Zeiten.

Nun sind zwei Dinge extrem wichtig zu beobachten:

  1. Der Bond-Selloff, der den Markt über die erste Klippe stieß, wird den Markt über eine noch sehr viel höhere Klippe stoßen, sobald die 10-jährigen U.S. Renditen deutlich über 3% steigen.
  2. Das bedeutet Chaos und ansteigende Volatilität, was die nächste Stufe des „systematischen Enthebelns“ auslösen könnte.

Das Ganze ist vergleichbar mit der „dynamischen Portfolioversicherung“ in 1987. Es handelte sich im Prinzip um systematische Absicherungen via Stop-Loss. Der Effekt ist immer derselbe: Die Zwangsliquidiation von Positionen in einen fallenden Markt hinein. Ein gemeinsamer Absturz von Bond- und Aktienmärkten erhöht darüber hinaus den Druck für prozyklische Mischfonds, Risiken zu reduzieren. Die steigenden US-Renditen sollten nicht als Zeichen wirtschaftlicher Stärke der USA interpretiert werden. Tatsächlich steigen die Zinsen, da die Regierung ihre Ausgaben rücksichtslos erhöht, während die Einnahmen sinken.

Beste Phase aller Zeiten für Gold und Rohstoffe

Wenn der Markt nun sein Top ausbildet, was nicht unwahrscheinlich ist, wird es womöglich nicht lange dauern, ehe bei der Fed nicht mehr länger die Rede von Zinserhöhungen ist, sondern von Zinssenkungen und erneutem QE. Dafür spricht schon alleine, dass das U.S. Schatzamt gezwungen ist, über das kommende Fiskaljahr Anleihen über 1,2 Billionen Dollar zur Finanzierung des ausufernden Defizits zu platzieren. Wie bereits erwähnt, stellt sich die Frage, welche privaten Investoren die Schulden eines Landes kaufen sollen, in dem das Haushaltsdefizit bereits jetzt völlig außer Kontrolle geraten ist. China, der größte Anleihe-Gläubiger der USA, sieht sich einer sich rapide verschlechternden Kreditwürdigkeit seines Schuldners ausgesetzt und kündigte kürzlich an, keine US-Staatsanleihen mehr zu kaufen. Und wenn die privaten Investoren ausbleiben, bleibt in letzter Instanz eben nur die Fed zur Finanzierung der ausufernden Defizite.

Es ist nicht auszuschließen, dass der Dollar seit Beginn dieses Jahres bereits damit begonnen hat, exakt dieses Szenario vorwegzunehmen. Sollte diese Prognose zutreffen, wären die Bond-Holder mit einer massiven Kapitalvernichtung durch negative Realzinsen (Nominalrendite abzüglich Inflation) konfrontiert, gleichzeitig würde sich der Dollar-Verfall drastisch beschleunigen. Es wäre die Wiederholung eines Szenarios, das wir zuletzt in den 70er Jahren hatten – der Stagflation –  und es war eine der besten Phasen aller Zeiten, in Gold, Silber und Rohstoffen investiert zu sein.

Chaos an den Märkten – warum Gold (noch) nicht ansteigt!

Während die Entwicklung von Gold mit einem Anstieg von knapp 8 Prozent über die vergangenen 12 Monate alles andere als schlecht entwickelt hat, enttäuscht die durchschnittliche Goldaktie im NYSE Gold Bugs Index mit einem Minus von rund 18 Prozent. Einer der Hauptgründe: Über das gesamte letzte Jahr hat sich gezeigt, dass die institutionellen Investoren dem Minensektor nahezu ferngeblieben sind und stattdessen der Versuchung unterlagen, auf den fahrenden Aktienzug aufzuspringen.

Doch es weniger die Frage, ob, sondern wann die Investoren wieder in den Minensektor zurückkommen. Canaccord veröffentlichte am 6. Februar einen Chart, der das Verhältnis der Senior Goldminen im Vergleich zum NAV (Net Asset Value) zeigt. Das Ergebnis: Mit einem P/NAV von circa 0,55 notieren Goldminen so niedrig wie zuletzt im März 2012. Der Sektor ist somit extrem unterbewertet und schreit förmlich nach einer Aufholjagd.

Der CEO von Canaccord Genuity, Dan Daviau, sagte in einem Interview auf BNN: „Wir beginnen, Interesse an Small-Cap Gold-Unternehmen zu sehen, weil die Leute besorgt sind über die Volatilität anderer Sektoren, und Gold ist eine natürliche Absicherung. Sie haben es noch nicht am Goldpreis gesehen, aber Sie können es klar in der Natur der Aktivität erkennen, die anfängt sich zusammenzubrauen“.

Möglicherweise ist die vorübergehende Schwäche im Goldsektor auch völlig normaler Bestandteil im Vorfeld einer Neuausrichtung. Im aktuellen Research-Bericht zeigt das kanadische Brokerhaus auf, wie sich der HUI Goldminen-Index während des Platzens der Dotcom-Blase in 2000 entwickelte.

Interessant ist, dass die Kurse der Goldaktien zunächst im Einklang mit dem S&P 500 nach unten gingen, doch im Anschluss eine Abkopplung nach oben erfolgte, die sich immer stärker intensivierte. Zwei Jahre später war die durchschnittliche Aktie im S&P 500 um 42% gesunken, während die durchschnittliche Goldaktie um 167% zulegen konnte.

Mein Rat an Sie:

  • Setzen Sie auf physisches Gold. Es ist die ultimative Versicherung gegen politische und finanzielle Risiken. Es hat seit Jahrtausenden jegliche Krise überdauert. Es wird seinen Wert auch über die nächste Krise behalten.
  • Menschen kaufen dann Gold, wenn Sie sich Sorgen machen – über die Wirtschaft, das Finanzsystem oder den neuen Präsidenten. Bricht Chaos an den Märkten aus, wird der Goldpreis sprunghaft steigen. Mit ausgewählten Goldminen-Aktien werden Sie vielfach höhere Gewinne einfahren. Im letzten Gold-Bullenmarkt stieg die durchschnittliche Goldaktie um 600%, einige um 1.000% und mehr. Setzen Sie deshalb auf die im CompanyMaker favorisierten Minenwerte.
  • Meiden Sie Geldwerte (Anleihen, Schuldverschreibungen, Lebensversicherungen, Sparverträge, Sicht- und Spareinlagen über 100.000 Euro, Riester etc.) und setzen Sie stattdessen auf Sachwerte wie Wohnimmobilien.
  • Halten Sie mehr Cash als üblich. Damit vermeiden Sie große Verluste wenn der Markt einbricht und bleiben flexibel, um qualitativ starke Unternehmen dann zu kaufen, wenn die Bewertungen wieder günstig sind.
  • Setzen Sie auf Boom & Bust-Zyklen, die unabhängig von der Notenbank-Politik ihren Verlauf nehmen. Insbesondere der Uransektor bietet nach mehr als 12 Jahren zermürbendem Bärenmarkt die Gelegenheit für explosive Gewinne wie in keinem anderen Sektor. Im letzten Boom-Zyklus lieferte die schlechteste Uranaktie eine ver20-fachung im Kurs – die beste Uranaktie (Paladin Resources) explodierte um mehr als 100.000 Prozent. Alles, was Sie über Uranmarkt und die aussichtsreichsten Uran-Aktien wissen müssen, erfahren Sie im CompanyMaker.

 

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Viele Grüße

Ihr Uli Pfauntsch

www.companymaker.de / www.investman.de

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Über den Autor

Chefredakteur CompanyMaker, Spezialgebiet Gold, Silber, Minenwerte, Öl & Gas, Wachstum.

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